- Ulrich Brauchle - Klaus Schröder -

Einladung zur Sonntagsmatinee

27. Juli 2008 von 11 - 14 Uhr 

'nah und fern'

Malerei


Ulrich Brauchle


Der schwäbische Maler Ulrich Brauchle hat seine aktuellen Arbeiten unter den Titel „nah und fern“ gestellt – eine vieldeutige Bezeichnung, die wohl auch auf die wesentliche Inspirationsquelle seiner Malerei verweisen soll: die Landschaft, in der er lebt und die er (sich) täglich auf dem Weg in sein sehr reizvoll im schönen Schwabenland gelegenen Atelier mit dem Fahrrad erfährt.

Doch könnte „nah und fern “ auch für die Bildinhalte stehen bzw. ein entsprechendes Interpretationsangebot darstellen. Denn die Bilder des 37-jährigen Künstlers führen den Betrachter zu einer Seherfahrung, die das Erlebnis wechselnder Perspektiven beim Gang durch die Natur nachbildet.

Diese Einsicht ist das Ergebnis oft langwieriger und aufwändiger Bearbeitungstechniken, die am Ende zu den ganz spezifischen Schwingungen aus Farbe, Form und Komposition führen.

Dass die dabei dominierenden leuchtenden Farben ihren Bezug zur Natur nicht einfach offen legen, ist Ausdruck der Entwicklung Bauchles, der sein Handwerk an der Akademie der Bildenden Künste Stuttgart lernte. Statt erdiger Schwere, wie in seinen früheren Arbeiten, regiert in den aktuellen Bildern eine luftige Leichtigkeit - nur gelegentlich durchbrochen von dunkel ins Bild ragenden Farbfeldern.




'Tafelobjekte/neue Holzarbeiten'

Skulptur


Klaus Schröder

Der aus Mühlheim stammende 55-jährige Holzbildhauer Klaus Schröder ist bekannt für die souveräne Beherrschung des Spagats zwischen Malerei und Skulptur. Schröder nennt seine Arbeiten deshalb auch „Tafelobjekte“, Begriffe die ebenso auf die alte Tafelmalerei verweisen wie auf die eher neuzeitliche Objektkunst. Während einige seiner Arbeiten (manche gar als Tryptichon) ihre Verwandtschaft mit "klassischen Wandbildern“ kaum verleugnen können, betonen andere ihre Nähe zur skulpturalen Formsprache und erkunden in dieser Körperlichkeit den Grenzbereich von Fläche und Raum.

Ihre Lebendigkeit erhalten sie dabei durch das Zusammenspiel der geometrischen Formen mit Elementen freier Gestaltung. Die entspannte
Haltung des Bildhauers zur Geometrie verhindert dabei ein Erstarren in konstruktivistischer Strenge. Entstanden sind „Bild-Formen“ die bezeugen,
dass sich Geometrie und Lebendigkeit keinesfalls ausschließen müssen.

Diese Ausstellung geht bis zum 28. Juli 2008.
Besichtigungstermine nach telefonischer Absprache. Kontakt: Mahima Steinberg  02173-40 99 999

weitere Events in der Flow Fine Art Galerie

S O N N T A G S M A T I N E E

Jeden letzten Sonntag im Monat findet in der
Flow Fine Art Galerie in Hitdorf am Rhein von 11 - 14 Uhr eine Matinee statt.
Bei einem Glas Sekt, leckeren Snacks und außergewöhnlicher Live-Musik,
führen wir Sie gerne persönlich durch die Ausstellung.

nächste Matinee 27. Juli 08

A R T   W O R K S H O P S

Wir bieten jeden Monat einen
künstlerischen Wochenend-Workshop in unserer Galerie an.
Alle die ihr kreatives Potential mit professioneller Unterstützung
entfalten wollen sind herzlich willkommen.

Mehr Info über die Workshops


Vorherige Ausstellungen