A u s s t e l l u n g
bis 23. Oktober 2022
in Leverkusen

Geöffnet Samstag, Sonntag 15 - 19 Uhr

Galerie Flow Fine Art
Rheinstraße 54
51371 Leverkusen


Malerei:
Gabriele Musebrink, Dieter Laue

Skulptur:
Martin Sieverding & Klaus Schröder

Fotografie:
Uwe Langmann




Gabriele Musebrink - Malerei

Die intuitive Prozessmalerei von Gabriele Musebrink ist eine Widerspiegelung natürlicher Lebensprozesse und ein Aufspüren der zu verwendenden Materialien wie Technik im Prozess des Malens. Ihre Liebe gilt natürlichen Materialien mit Eigenleben: Pigmente, Marmormehl, Erden, Öle, Dammar, Knochenleime, Wachse, Sumpfkalktünche, Quark und anderes. Der Prozess der bildlich thematisierten Transformation wird ein Teil des Malprozesses selbst und gehört zu der Bildwerdung dazu.








Dieter Laue - Malerei

Die Maltechnik von Dieter Laue basiert auf dem Wechselspiel von Farbe = Materie und Wasser = Energie, also dem „was die Welt im Innersten zusammenhält“ und die Formen der Natur erzeugt. Auf die feuchte Leinwand gesetzt, trägt das rinnende Wasser von der Farbe ab und es entstehen Konturen und Ufer, Grenzlinien und Vernetzungen - ein schönes Spiel. Laue verbindet selbst hergestellte Farben und Grafik zu neuen Klängen und zu einer gewollten Komposition.






Uwe Langmann - Fotografie

Fotografien zeigen die poetischen Momente im Gewöhnlichen. Mit tiefer innerer Ruhe, die sich auf den Betrachter überträgt, wartet er manchmal einen ganzen Tag bis Licht und Motiv zusammenkommen. Viele seiner Bilder besitzen eine eigentümliche Abstraktion, die seine Faszination für Winterlandschaften, weiße Flächen und geometrische Ordnungen widerspiegelt. Uwe hat internationale Auszeichnungen bei Foto-wettbewerben erhalten.







Klaus Schröder - Skulptur

Holzobjekte widmen sich der Skulptur als reiner Ausdrucksform, ohne jegliche Anleihen an die Realität. Im Wechsel zwischen Reduktion und Vielfalt schafft er ein ausgewogenes Verhältnis von Ruhe und spielerischer Bewegung. Die in Struktur und Farbe relativ schlichten Formen werden belebt von einem Gefüge an Proportionen und den sich daraus ergebenden Rhythmen - Variationen von Umschließung, Reihung, Schachtelung.







Martin Sieverding - Skulptur

Bei Martin Sieverdings Skulpturen wird die Struktur zum architektonischen Gerüst, die Farbfläche zum eigenen Stoff, zu einer eigenen Farbhaut. Das Phänomen des Schattens wird zum Bestandteil des Kunstwerks selbst. Die variierte weiße Farbe wächst zum Bedeutungsträger dieser Werkgruppe. Das Ausgeblichene, Gefrorene, Verschneite, Gesponnene verweist auf die genaue Beobachtungsgabe von Martin Sieverding. In der Plastizität seiner Objekte wirken die bildnerischen Prozesse weiter trotz reduzierter Farbpalette.

Seit 2011 ist er bei zahlreichen Ausstellungen in NRW vertreten. Sein Atelier hat der 1961 geborene Künstler in Mülheim an der Ruhr.