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04. Oktober bis 18. November - Bettina Hachmann
Die in Geldern geborene Künstlerin Bettina Hachmann sieht ihre Herausforderung
als Malerin in der Auseinandersetzung mit Materie und Emotion, dem Zeigen
der Schönheit, die im Verborgenen liegt. In der Annahme der Schattenseiten
liegt für sie die Kraft und lässt eine Intensität entstehen, die den
Betrachter berührt und fasziniert.
„ Ausschließlich auf abstrakten Wegen nimmt Bettina Hachmann uns mit in eine Welt der vom Leben strukturierten Oberflächen. Sie setzt dabei ihre eigenen Spuren, schafft durch vielfache Farbschichtungen – es können bis zu zwölf sein - ausgeprägte Linien und nimmt quasi der Natur die Arbeit ab. Allein durch die in Mischtechnik aufgetragenen Schichten aber sind derart markante Strukturen nicht zu erreichen. Lacke, Pigmente, Spachtelmasse und Papiere sind neben Acrylfarben Bestandteile der meist großformatig auf Leinwand aufgebrachten Malerei. Von Zeit zu Zeit wird die Abstraktion der Bilder durch ein besonderes Zeichen, ein Schriftsegment oder ähnliches unterbrochen. Lebendigkeit erhält die gesamte Oberfläche durch gekratzte Linien, ausgewaschene Stellen, mit Pinseln, Spachteln, Rollen oder den Händen aufgetragene Farben. So entstehen auch Flächenteile, die an Verkrustungen erinnern. Weitere Informationen: www.bettina-hachmann.de
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12. Juli bis 3. September - Christian von GrumbkowVibrierendes
Blau
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Auszug aus einem Text von Jürgen Kisters. Der vollständige
Text ist in dem neuen Katalog von Dan Hepperle zu finden.
DIE STILLE IST WEISS - DER MALER DAN HEPPERLE
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Dan Hepperle liebt die Stille; sie steht im Zentrum seiner Kunst. Genauer gesagt:
es geht darin um die Stille, die immer da ist, und die wir in der lärmenden Geschäftigkeit
unserer Tage die meiste Zeit über völlig vergessen haben. Wie manche Musiker
in ihren Kompositionen die Stille hörbar machen, macht Hepperle sie in seinen
Bildern sichtbar. Und während wir mit den Augen in seinen Bildern ruhen, wird
die Stille sogar hörbar. Unweigerlich fragt man: was ist Stille? Ein Zustand,
lautet die Antwort, in dem man zur Ruhe und zu sich selber kommt.
Auf Hepperles Bildern sind keine bestimmten Motive zu sehen, nichts Figürliches
und auch die Strukturen sind sehr zurückgenommen. Kurzum: auf Anhieb sind diese
Bilder nicht zu erfassen. Wer das von Kunstwerken erwartet, wird beim Blick auf
Hepperles feine weißnuancierte Bildzonen das Gefühl haben, auf nichts zu blicken.
Nichts als ein Weiß, in dem, je länger man darauf schaut, immer mehr winzige
Einzelheiten sichtbar werden.
... Unendliche Weißtöne, um genau zu sein, jeder um einen Hauch anders, so dass
er nur durch den feinen Unterschied zu einem anderen überhaupt sichtbar wird.
Und dann stellt man plötzlich erstaunt fest, dass das, was man für weiß gehalten
hat, überhaupt nicht weiß ist, sondern das Feld eines unendlichen Übergangs,
durchwebt vom Schimmer grauer Zartheit. Grau denkt man, Grau ist eine schöne
Farbe, und das stille Geheimnis der Unscheinbarkeit ist mit einem Mal zu einem
bezaubernden Bild geworden. Weiß und Grau, Grau und Weiß, und alle anderen Farben
erscheinen plötzlich zuviel zu sein. Zuviel auf einmal. Überhaupt hat man plötzlich
das Gefühl, als seien alle Farben nur noch als ein Hauch zu ertragen.
Vor vielen Jahren hat der Maler den Zen-Buddhismus als sein Element entdeckt.
Das Zen-Ideal der Selbstvergessenheit entspricht seinem Empfinden ebenso wie
die Zen-Erfahrung, das Leben nicht im Erreichen von Zielen, sondern im Gewahrwerden
seines Prozesses zu vollziehen. Für die Kunst heißt das: es kommt nicht darauf
an, möglichst viele Bilder mit möglichst vielen verschiedenen Motiven und Themen
zu malen. Vielmehr kommt es auf die Haltung an, in der ein Bild entsteht, und
dass diese Haltung als gemalte Erfahrung im fertigen Bild enthalten ist. Sie
ist für jeden sichtbar, der bereit ist, sich auf die kleinsten malerischen Kleinigkeiten
eines Bildes einzulassen.
... Für Hepperle steht längst fest: es geht in der Malerei nicht um Konzepte,
nicht um den pausenlosen Bruch mit der Tradition und auch nicht um den ständigen
Zwang zum Neuen. Tatsächlich geht es darum, sich hinzugeben an die Bewegung,
die sich aus der Beschäftigung mit der Farbe ergibt. Diese Erkenntnis war für
Hepperle gleichbedeutend mit der Entdeckung der Langsamkeit im Arbeitsprozess
der Malerei. Mittlerweile arbeitet er drei, vier oder mehr Monate an einem Bild,
allerdings stets an mehreren gleichzeitig.
... Die Wiederholung ist eine der zentralen Erfahrungen in Hepperles künstlerischer
Arbeit. Immer wieder malt er scheinbar das gleiche Bild, um jedes Mal auf die
feinen Abweichungen in der Wiederholung zu stoßen. Über dem Malen ist ihm bewusst
geworden, dass jede Wiederholung unweigerlich eine neue Version darstellt. Man
steigt nie zwei Male in das gleiche Bild. Jeder gemalte Augenblick ist anders,
so wie jeder gelebte Augenblick anders ist. Dan Hepperle lebt und arbeitet in
der Eifel.
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15. März bis 26. April - Susanne Stähli |
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Weitere Besichtigungstermine nach telefonischer Absprache. Kontakt: Mahima Steinberg 02173-40 99 999 |
Jeden letzten Sonntag im Monat findet in der Flow Fine Art
Galerie in Hitdorf am Rhein von 11 - 14 Uhr eine Matinee
statt.
Bei einem Glas Sekt, leckeren Snacks und außergewöhnlicher
Live-Musik, führen wir Sie gerne persönlich durch die Ausstellung.