V o r h e r i g e  A u s s t e l l u n g e n

- Birgit Baumann -

5. - 29. Oktober 2008



Die Malerin Birgit Baumann ist 1944 in Cammin geboren und im September 2007 in Essen, wo sie lange Zeit gelebt hatte, verstorben.

Schon als Kind widmete sie ihre Aufmerksamkeit dem Malen und Zeichnen; natürlich nicht im professionellen Sinne, aber für ihr Alter schon ungewöhnlich. 1960 machte sie eine Ausbildung in einem grafischen Beruf und arbeitete danach in der Medienindustrie.
Später kam eine andere Passion hinzu, Yoga, meditative Körperarbeit.

In ihren Werken fließen die beiden Erfahrungshorizonte, Grafik und Meditation, auf undramatische, aber dennoch spannende Weise zusammen. Die thematische Konzentration auf Früchte, der genaue Blick auf das Objekt, seine schlichte Darstellung und die in Farben fantastische und überraschend frische Gestaltung zeigt das Malen als meditativen Akt und ist zugleich Einladung an den Betrachter zu verweilen und sich der reifen Kraft der Exponate hinzugeben. Die weiche Öltechnik und die handwerklich anspruchsvolle Ausführung legen den Schluss nahe die Bilder als moderne und sinnliche Variante der klassischen Stilllebenmalerei zu verstehen.



- Dan Hepperle -

Malerei
1. September - 1. Oktober 08

Einladung zur Sonntagsmatinee
Sonntag, 28. September 2008
von 11-14 Uhr

'Bilder der Stille'

Arbeiten auf Papier


Dan Hepperle


Der in Köln geborene Maler Dan Hepperle lebt und arbeitet seit fünf Jahren in der Eifel. Der Rückzug aus der Großstadt hinein in die Natur entspricht ganz seiner Art zu arbeiten. Inspiriert von der Natur entstehen seine Bilder der Stille. Aber nicht nur die Natur inspiriert ihn in seiner Arbeit, sonder auch Einflüsse der japanische Zen-Tradition. Auch spielt Dan Hepperle Shakuhachi (jap. Bambusflöte) und schreibt Haikus (jap. Gedichtform).
Sein Eröffnungskonzert ermöglicht uns das Zusammenspiel dieser Einflüsse zu genießen.

Impressionen von meinen Spaziergängen und Meditationen in der Landschaft nehme ich geistig mit in mein Atelier. Mich interessieren dabei nicht die in Worte zu fassenden Dinge, der Baum oder das Haus etwa, vielmehr geht es mir darum, mit meinem Bewußtsein eine Ebene hinter der Begrifflichkeit einzunehmen. So interessiert mich das Licht, die Schwingung, die Ausstrahlung des Bildes. Diese sollte sehr fein nuanciert sein in positiven Gedankenfeldern. Versunken in der Landschaft, im Licht der feinsten Vibrationen entsteht ein Neues; Kristallisation aus dem, was zwischen der Landschaft und mir liegt; Materialisation des Geistigen.

Der 52-jährige zeigt in dieser Ausstellung seine Arbeiten auf Papier. Papierarbeiten haben einen besonderen Reiz, da Papier sich besonders für spontane Setzungen und zum Festhalten erster Ideen eignet. Auch hat es selbst schon eine eigene Aussagekraft, die in den Gesamteindruck der Arbeiten stark mitwirkt. Dan Hepperle arbeitet auf handgeschöpftem, Fabriano- und einfachem säurefreien Skizzenpapier in Aquarell, Öl, Zeichnung, Mischtechnik und Collage.

- Ulrich Brauchle - Klaus Schröder -

8. Juni - 24. August 2008

'nah und fern'

Malerei


Ulrich Brauchle


Der schwäbische Maler Ulrich Brauchle hat seine aktuellen Arbeiten unter den Titel ?nah und fern" gestellt - eine vieldeutige Bezeichnung, die wohl auch auf die wesentliche Inspirationsquelle seiner Malerei verweisen soll: die Landschaft, in der er lebt und die er (sich) täglich auf dem Weg in sein sehr reizvoll im schönen Schwabenland gelegenen Atelier mit dem Fahrrad erfährt.

Doch könnte ?nah und fern " auch für die Bildinhalte stehen bzw. ein entsprechendes Interpretationsangebot darstellen. Denn die Bilder des 37-jährigen Künstlers führen den Betrachter zu einer Seherfahrung, die das Erlebnis wechselnder Perspektiven beim Gang durch die Natur nachbildet.

Diese Einsicht ist das Ergebnis oft langwieriger und aufwändiger Bearbeitungstechniken, die am Ende zu den ganz spezifischen Schwingungen aus Farbe, Form und Komposition führen.

Dass die dabei dominierenden leuchtenden Farben ihren Bezug zur Natur nicht einfach offen legen, ist Ausdruck der Entwicklung Bauchles, der sein Handwerk an der Akademie der Bildenden Künste Stuttgart lernte. Statt erdiger Schwere, wie in seinen früheren Arbeiten, regiert in den aktuellen Bildern eine luftige Leichtigkeit - nur gelegentlich durchbrochen von dunkel ins Bild ragenden Farbfeldern.




'Tafelobjekte/neue Holzarbeiten'

Skulptur


Klaus Schröder

Der aus Mühlheim stammende 55-jährige Holzbildhauer Klaus Schröder ist bekannt für die souveräne Beherrschung des Spagats zwischen Malerei und Skulptur. Schröder nennt seine Arbeiten deshalb auch ?Tafelobjekte", Begriffe die ebenso auf die alte Tafelmalerei verweisen wie auf die eher neuzeitliche Objektkunst. Während einige seiner Arbeiten (manche gar als Tryptichon) ihre Verwandtschaft mit "klassischen Wandbildern" kaum verleugnen können, betonen andere ihre Nähe zur skulpturalen Formsprache und erkunden in dieser Körperlichkeit den Grenzbereich von Fläche und Raum.

Ihre Lebendigkeit erhalten sie dabei durch das Zusammenspiel der geometrischen Formen mit Elementen freier Gestaltung. Die entspannte
Haltung des Bildhauers zur Geometrie verhindert dabei ein Erstarren in konstruktivistischer Strenge. Entstanden sind ?Bild-Formen" die bezeugen,
dass sich Geometrie und Lebendigkeit keinesfalls ausschließen müssen.

Peter Royen

13. März - 16. Mai 08

Malerei

Der Maler der Stille

Peter Royen, 1923 in Amsterdam geboren, ist eine Persönlichkeit. Nicht nur, weil er sich seit bald 60 Jahren mit außergewöhnlich großer Sensibilität und Energie der Kunst widmet. Er setzte sich auch schon früh für die "Freiheit der Kunst" und den "Respekt vor dem Künstler" ein. Dabei galt und gilt sein Engagement besonders den jungen Künstlern aus Düsseldorf, wo der 84-Jährige seit 1946 lebt und malt.

In Royens Arbeiten dominiert das Weiß; Weiß, häufig kontrastiert von tief schwarzen oder gelben Feldern. Durch seine Arbeitsweise entstehen vielschichtige Bildtafeln, die durch die Reduktion der Farbe eine besondere Ruhe ausstrahlen.

Der bekannte Kunstkritiker Werner Schmalenbach über Royen:

Natürlich ist er, wie jedes seiner Bilder zeigt, außerordentlich sensibel. Aber Sensibilität ist nicht viel mehr als ein Rohstoff. Wichtig ist, was man daraus macht. Peter Royen "macht daraus" seine stillen, lyrischen, leise atmenden Bilder zwischen den Polen des strengen Bildgesetzes und der Freiheit des Malens. Er ist ein Maler der Stille.


'Goa - Chaos, Farbe und Licht'

Fotografie



John David ist in Wales geboren und in England aufgewachsen, wo er Architektur und Maschinenbau studierte. Sein Leben führte ihn nach Japan, Indien, USA, Australien und letztendlich nach Deutschland, wo er heute lebt.

Er ist ein Liebhaber Indiens und hat viele Jahre dort gelebt. Neben der Fotografie ist auch die Malerei ein Spiegel seiner inneren Quelle. Seine Kreativität entspringt der Spontaneität und der Unschuld des Augenblicks.

Das Aufeinanderprallen der früheren katholischen ex-portugiesischen Kolonialkultur mit der sich ausbreitenden modernen kosmopolitischen Hindukultur, vermischt mit einem Schwung aus Weltdorf und Überresten der Hippiszene aus den Sechzigern gibt Goa, einem kleinen Bundesstaat an der Westküste Indiens, eine lebendige, farbenfrohe und chaotische Atmosphäre. Es sind die unendliche Weite des Himmels und die Kraft der Sonnenstrahlen die das Leben hier antreiben.

Diese Fotografien halten sowohl die Lebendigkeit, die Farben und die exotische Natur der Kultur fest als auch die Kraft des natürlichen Lichts, das durch die chaotische Dschungellandschaft hindurchscheint und riesige panoramische Himmellandschaften entstehen lässt.

- mit Bettina Hachmann · Robert Firgau -

12. November 07 - 20. Februar 08

'Erdkrusten - Lebenskrusten'

Malerei

Die Arbeiten der Malerin Bettina Hachmann zeichnen sich durch
starke Schichtungen aus. Die Oberflächen wirken fast verwittert,
so als hätten sie einen Stoffwechsel erfahren.
An manchen Stellen handelt es sich um Verkrustungen,
die darunter liegendes verdecken, ja fast verheilen lassen!

  


'Magie von Licht und Stein'

Skulpturen

Robert Firgau

Schlichte Formensprache - voller Erfahrungsmöglichkeiten und Intensität -
kennzeichnet die Skulpturen, das bildhauerische Werk des Künstlers Robert Firgau.
"Seine Arbeiten überzeugen durch eine Einfachheit, die zugleich voller Tiefe,
Ernsthaftigkeit und von einer Prise Humor durchdrungen ist."



www.robertfirgau.de

12. November - 16. Dezember 2007

'Ein Blick Weiblichkeit'

Fotografie

Andrea Zmrzlak

Die Suche nach Bildern von Weiblichkeit steht im
Zentrum der Fotografien von Andrea Zmrzlak.
Sie möchte mit ihren Fotos Frauen in ihrer Vielfalt und Schönheit,
mit ihrer Sehnsucht und Inneren Tiefe sichtbar werden lassen.

  

Wir freuen uns auf Euer Kommen zur Eröffnung am Montag 12.11. um 17 Uhr
oder zur laufenden Ausstellung, täglich geöffnet von 14 - 17 Uhr
(Sonntag nach Vereinbarung) bis zum 16. Dezember.

Zur Eröffnung gibt es ein vegetarisches Buffet
und ein Live-Konzert mit Marc Citroen


24. September - 9. November 2007

'Schwingende Farbwelten'

'Ich male keine Botschaft,
keine Gedanken,
sondern ich male Farbe'

Christian von Grumbkow zelebriert die Farbe in ihrer eigentümlichen Schönheit und ihrem innewohnenden Potential. Er nutzt ihre suggestive Kraft, über sich selbst hinaus auf Irdisches wie Metaphysisches zu verweisen und schafft dadurch Werke die zugleich eine spirituelle wie real-konkrete Qualität haben. Seine Werke, ob auf Holzgrund oder Leinwand, strahlen eine kontemplative Ruhe aus.




'Von der Stille zum Tanz'

'Die wahre Kunst,
kommt aus dir selbst.'

Constantin Brancusi

Die Werke der beiden Künstlerinnen Jennifer Donner & Cornelia Martin Garcia bilden ein spannungsreiches Ensemble zwischen Statik und Dynamik. Die Fülle der weiblichen Urgestalt, die C. Martin Garcia mit ihren Figuren aus Stein geschaffen hat, strahlen eine urmütterliche Ruhe und Gelassenheit aus. J. Donner hingegen hat in ihren Zeichnungen, den bewegten, in den Raum ausgreifenden Gestalten aktive Präsenz verliehen.




'Mindscapes'

Digitale Photo-Kunst

Die Grundlage der Bildkreationen von Rayel sind fotografisch visualisierte Momente. Zur Vollendung seiner Werke bedient er sich aller Kenntnisse und Techniken die er sich in seiner Lebenszeit als Grafik-Designer angeeignet hat. Das Ergebnis ist ein Ausdruck von individuellen Erfahrungen auf dem Weg die Wahrheit zu finden. Seine digitalen 'Seelenlandschaften' lösen eine tiefe Resonz in dem Betrachter aus.


Die Vernissage am Montag 24. September war wunderbar. Es gab ein vegetarisches Buffet und ein sehr schönes Konzert des Pianisten Wolfgang Langner in Begleitung von Tanzen Held (Trompete)

Wir freuen uns auf Euer Kommen zur laufenden Ausstellung, täglich geöffnet von 14 - 17 Uhr (Sonntag nach Vereinbarung) bis zum 9. November 2007.


I n s t a n t  E x p e r i e n c e

2. Juli - 12. September

geöffnet Di-Sa 14-17h und So nach Vereinbarung



Finnische Künstlerin Eeva Hauss

'Instant Experience'

Unmittelbares Erleben

ist eine Ausstellung außergewöhnlicher Lithografien und Siebdrucke von Eeva Hauss.
Ihre Bilder erscheinen fern und schwebend. Eeva bringt das Spannungsverhältnis
zwischen dem Nichts und der Unendlichkeit zum Ausdruck.

Bilder von Eeva Hauss

Eeva Hauss und Sameen Jacobi bieten am 8. September 07 einen Workshop in der Galerie FlowFineArt an.
Das Malen wird begleitet von Tanzen, geführten Meditationen und gibt Dir die Gelegenheit,
den Raum Deiner Kreativität spielerisch zu erobern.
Infos & Anmeldung: 02173-4099999




'Inner Silence'

Innere Stille

Die innere Stille ist das zentrale Thema in

Marika Bäumler's Arbeiten.
Die figürlich dargestellten, menschlichen Skulpturen bringen
diese Stille auf nicht-realistische Weise zum Ausdruck.
Sie locken den Betrachter in dieses Gefühl und schaffen
in ihrer Umgebung einen Raum der Stille.




'Painted Nudes'

farbig - nackt

Digital transformierte Aktfotos - farbig und verspielt - von

John David




Vernissage, Montag 2. Juli 07, 17 Uhr

Zur Eröffnung gibt es ein vegetarisches Buffet und
um 19 Uhr ein Konzert mit Sabine van Baaren - Voice to Heart - Gesang und Klavier.

www.sabinevanbaaren.de

Wir freuen uns auf Euer Kommen zur Eröffnung am Montag 2. Juli
oder zur laufenden Ausstellung, geöffnet Di-Sa von 14 - 17 Uhr
(Sonntag nach Vereinbarung) bis zum 12. September.

Wir bitten um Anmeldung unter: 02173-4099999




V e r n i s s a g e  "A r t  o f  B e i n g"

Montag 7. Mai 07, 17 Uhr




The Art of Being (Die Kunst des Seins) ist eine Ausstellung außergewöhnlicher
Fotographien und Skulpturen. Mit den folgenden Künstlern:

Devesh Komaromi "Show me who you are"

- Portraits of Presence -


Gezeigt werden Fotos der jeweils rechten und linken Gesichtshälften, die wiederum zu einem Portrait zusammengefügt wurden. Eine faszinierende Entdeckung des Männlichen und Weiblichen in uns.

Der Künstler ist anwesend und steht zu einem Interview gerne zur Verfügung. Termine für individuelle Portraitsitzungen sind nach Absprache möglich.
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Devi "The Authentic Child"

- Kindergesichter -

Die Entdeckung des natürlichen und authentischen Ausdrucks von Kindern.
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Cornelia Martin Garcia "The Female Torso"

- Skulptur und Schmuck -

Cornelia untersucht den weiblichen Körper durch eine Serie von sensiblen Steinskulpuren.
Ihre Aufgabe sieht die Künstlerin darin, eine neue Formsprache zu finden, die sich von innen heraus entwickelt.
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Jennifer Grasshoff "Natürlich"

- Kinderfotografie -

Nacktsein ist unser natürlicher Zustand und für Kinder, die noch keine Scham kennen, ist Nacktsein schön und einfach nur anders als Angezogensein. Wenn wir uns nackt zeigen, heißt das auch ehrlich zu sein.
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Zur Eröffnung gibt es ein vegetarisches Buffet und
Arjuna Raphaël Mélik spielt auf der Harfe.


Ausstellung Kunst Shop

Portraits of Presence

Fotografie von Devesh Komaromi

Keramik

von Shalleen Arcan

Authentic Child

Fotografie von Devi

Ostasiatische

Buddhas

Skulptur

von Cornelia Martin Garcia

Schmuck

von Cornelia Martin Garcia